Review – Nachtsucher – Komm mit mir!

Über Bekannte flatterte die Scheibe „Komm mit mir!“ von „Nachtsucher“ zu uns herein. Sie ist bereits seit 02.12.2016 veröffentlicht. Meine Neugier siegte natürlich, auch wenn ich persönlich eigentlich nicht so auf Gothic stehe.

Also mal los. Scheibe rein und los hören. Aus dem Loshören wird ein genaues Hinhören. Denn dass man über Geschmack streiten kann, ist kein ausschlaggebendes Kriterium. Und in der Szene finden die Jungs aus Hannover bestimmt ihre Fans. Demnach nehme ich mir mal alles einzeln vor: Instrumente, Stimme, Texte, Vielfalt, Abwechslung, Mischung,… Und am Ende ergibt das Ganze dann ein Gesamtkonzept…

Aber nun erstmal zu den einzelnen Komponenten. Die Stimme von Christian Fink ist auf ihre harte und mächtige Weise schon beeindruckend. Sie verspricht Potenzial, auch wenn er es noch nicht immer schafft sie sicher zu halten. Generell ist sie reizvoll, weil sie rau und rauchig ist. Die Zusammenstellung der einzelnen Instrumentenlinien ist für mich noch sehr neu, wie auch die Wechsel innerhalb der Songs, beispielsweise „Was du willst“, bei dem sie sehr krass sind. Die Texte bedienen auf ihre eigene Art und Weise sogar irgendwie alles. Insgesamt ist in jedem Song erkennbar, dass die Jungs ihrer Linie treu bleiben.

Mein persönliches Fazit zu der Scheibe ist: Potenzial ist erkennbar und ich hoffe, dass die Jungs auch weiterhin Arbeit in ihre Band stecken um alles auszuschöpfen.

Promoportal-germany vergibt 7 von 10 Punkten.

Tracklist

1.    Intro

2.    Verlassen

3.    In dir

4.    Such nach mir

5.    Komm mit mir

6.    Verlier nicht die Zeit

7.    Was du willst

8.    Wenn du kommst

9.    Diese Nacht

10. Helden

11. In das Licht hinein