Review - U.D.O. – Steelfactory

 

Udo Dirkschneider ist seit über 40 Jahren im Rockgeschäft. Und demnach gilt er als eine der lebenden Legenden. In den letzten Jahren war er erfolgreich mit seinem „Accept“ Programm auf Tour. Und nun kommt endlich ein neues Album raus. „Steelfactory“ ist angelehnt an seinen Spitznahmen („Mr. German Tank“ oder auch „German Metal Tank“) und seine Handschrift und seine Geschichte sind ganz deutlich erkennbar.

 

Der Opener „Tongue Reaper“ hat unverkennbar seine Gitarrenlinien, seine Gesangsspielereien und ebenso genau den Druck und die Kraft. „Make The Move“ ist ebenfalls typisch und lädt direkt zum Mitgehen ein. Ebenfalls kräftig und dennoch ruhig mit einer grandiosen Stimmvielfalt ist „Keeper Of My Soul“. „In The Heat Of The Night“ leitet mit tollen Gitarrenlinien ein, die sich verstärken bis Udos Gesang einsetzt, um anschließend nochmal richtig Gas zu geben. Und in der zweiten Songhälfte überzeugt nochmal ein intensives Solo. Kräftig und hart mit ebenfalls typischen Gitarrenlinien folgt „Raise The Game“. Hinzu kommt ein abwechslungsreicher Gesang mit Sprechpassagen, Hintergrundchören und der typischen rauen „gekrächzten“ Stimme. „Blood On Fire“ reiht sich nahtlos ein und bietet klare Takte. Insgesamt trägt dieser Song eine eher düstere Stimmung. Temporeicher geht es dann mit „Rising High“ weiter. Direkt zum Mitgehen ist dann auch wieder „Hungry and Angry“. Gleiches gilt für „One Heart One Soul“. Besonders setzen hier der melodische und verstärkte Refrain und das Gitarrensolo Akzente. Insgesamt relativ düster folgt „A Bite Of Evil“. Aber auch hier sind die Instrumentenlinien grandios und bekommen ganz bewusst Aufmerksamkeit. „Eraser“ beginnt dann wieder mit typischer U.D.O Manier mit einem „langen Schrei“. Der Song ist sehr temporeich. Stimmlich tiefer gesungen ist dann wieder „Rose in The Desert“. Aber auch dieser Titel reiht sich direkt in die Scheibe ein, da der Refrain ein besonderes Highlight ist und dennoch wieder typisch. Als Abschluss der Scheibe ist „The Way“ zu genießen. Wie der Titel erwarten lässt, geht es thematisch um den Weg, den eigenen Weg der vergangenen Jahre mit Erinnerungen, Geschichten und Bildern und den Veränderungen. Der Song ist absolut emotional und ein grandioser Abschluss der Scheibe mit Gänsehautgefühl.

 

Das Album überzeugt wie erwartet mit typischem U.D.O. Sound und gewohnt hochwertiger Qualität.

 

Als Anspieltipps empfehlen wir „Tongue Reaper“ und „One Heart One Soul“ und natürlich „The Way“.

 

Promoportal-Germany vergibt 9 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Tongue Reaper

2. Make The Move

3. Keeper Of My Soul

4. In The Heat Of The Night

5. Raise The Game

6. Blood On Fire

7. Rising High

8. Hungry And Angry

9. One Heart One Soul

10. A Bite Of Evil

11. Eraser

12. Rose In The Desert

13. The Way